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17.07.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bayer in der Monsanto-Krise

Strafmilderung in Glyphosat-Verfahren. Über 13.000 Klagen anhängig

Steffen Stierle

Laut einem Geschworenengericht sollte Bayer 80 Millionen US-Dollar (71,1 Millionen Euro) berappen, um Edwin Hardeman zu entschädigen. Denn verantwortlich für dessen Krebserkrankung wird das glyphosathaltige Produkt »Roundup« der Bayer-Tochter Monsanto gemacht. Fünf Millionen US-Dollar sollte demnach die eigentliche Entschädigungszahlung betragen. 75 weitere Millionen sollten als Zusatzsanktion wegen der besonderen Schwere des Falls hinzukommen. Diese Zweiteilung sieht die US-Verfassung vor.

Nun wurde die Summe deutlich gesenkt. Denn die Verfassung sieht auch vor, dass die Zusatzsanktion die eigentliche Strafzahlung maximal um das Neunfache übersteigen darf. Doch statt 50 Millionen US-Dollar zu veranschlagen und das Urteil so in Einklang mit der Verfassung zu bringen, ging der zuständige Richter, Vince Chhabria, noch deutlich weiter nach unten....

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