Schwarzer Kanal
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17.07.2019 / Ausland / Seite 7

Spanien in Endlosschleife

Bildung eines Regierungsbündnisses zwischen PSOE und Unidas Podemos gescheitert. Neuwahlen wieder wahrscheinlich

Carmela Negrete

In Spanien ist das Sommerloch dank der Sozialdemokraten beendet. Eine Woche vor der für kommenden Dienstag geplanten Parlamentsabstimmung über eine neue Regierung hat der amtierende Regierungspräsident Pedro Sánchez (PSOE) endgültig entschieden, keine Koalitionsregierung mit dem Linksbündnis »Unidas Podemos« (UP) zu bilden – und so praktisch den Wahlkampf eingeleitet. Im Radiosender Cadena Ser bezeichnete der Sozialistenchef das Verhalten von UP am Montag als »eine große Maskerade«. Das Linksbündnis wolle um jeden Preis eigene Vertreter innerhalb der Regierung. Dabei betonte Sánchez, trotz »einiger Gemeinsamkeiten im sozialen Bereich« existierten auch »erhebliche Differenzen« zwischen den möglichen Koalitionspartnern. Dabei entscheidend sei die »Katalonienfrage«. Währenddessen reagierte Unidas Podemos gelassen auf die Ankündigung von Sánchez. Pablo Equenique, Sekretär der Organisation, erklärte bei Cadena Ser, man sei weiter »bereit, über ein seriöses Reg...

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