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10.07.2019 / Thema / Seite 12

Auf den ersten Blick

Die DDR-Literatur in neueren Nachschlagewerken

Kai Köhler

Bei dem folgenden Text handelt es sich um die gekürzte Fassung eines Beitrags, der in der kommenden Woche in den Marxistischen Blättern mit dem Schwerpunkt »Kulturstaat DDR« erscheint. Er basiert auf einem Vortrag, den der Literaturwissenschaftler Kai Köhler am 22. Juni bei der Konferenz »Leseland ist abgebrannt? Zum Umgang mit der DDR-Literatur nach 1990« in Leipzig gehalten hat. (jW)

Warum geht es hier ausgerechnet um Handbücher und Literaturgeschichten? Der aktuelle Stand der Forschung lässt sich aus ihnen nicht erschließen. Meistens dauert es einige Zeit, bis die Ergebnisse von Spezialuntersuchungen Eingang in solche Überblicksdarstellungen finden. Allerdings sind Nachschlagewerke um so wirksamer. Das gilt insbesondere seit den Studienreformen kurz nach dem Jahr 2000. Mit ihnen hat sich die Arbeitsweise der Studierenden verändert: In einer begrenzten Zeit müssen sie eine Vielzahl von Seminaren und Prüfungen absolvieren.

Das führt zu einer Konzentratio...

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