Schwarzer Kanal
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18.06.2019 / Inland / Seite 5

UPD soll Melkkuh bleiben

Bundesregierung will Unabhängige Patientenberatung auch künftig kommerziell betreiben lassen

Ralf Wurzbacher

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wird wohl auch über das Jahr 2022 hinaus ein Objekt der Bereicherung bleiben. »Derzeit wird eine Änderung der gesetzlichen Vorgaben für nicht notwendig erachtet«, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bundnis 90/Die Grünen. Das heißt: Nach Ende der laufenden Förderperiode in drei Jahren soll die in gesetzlichem Auftrag eingerichtete Anlaufstelle für Hilfesuchende im Gesundheitswesen weiterhin durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen betrieben werden dürfen. Ein Zurück zu einer gemeinnützigen Trägerschaft, wie es sie bis 2016 gab, kommt für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht in Frage.

Dabei gibt es dafür reichlich Anlässe. Wie jW (29.8.) exklusiv berichtet hatte, war die UPD im Paket mit ihrer Mutterfirma Sanvartis im Sommer 2018 in den Besitz einer Holding unter Führung des Pharmadienstleisters Careforce übergegangen, hinter dem...

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