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18.06.2019 / Inland / Seite 5

Viel Geld für Rückstand

Investitionen in deutschen Schienenverkehr auf Rekordhoch – im Ländervergleich trotzdem auf drittletztem Platz

Efthymis Angeloudis

Die Investitionen in den deutschen Schienenverkehr wachsen, doch im internationalen Landesvergleich steht die Bundesrepublik immer noch schlecht da. Mit seinen Pro-Kopf-Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur landet Deutschland im Ranking zehn führender Volkswirtschaften in Europa auf dem drittletzten Platz, teilte der Verein Allianz pro Schiene am Montag in Berlin mit. Pro Bürger seien im vergangenen Jahr 77 Euro in die Schieneninfrastruktur geflossen. Im Jahr 2014 seien es gerade mal 49 Euro gewesen.

Weniger werde in den Zugverkehr nur in Spanien (29 Euro) und Frankreich (40 Euro) investiert. Spanien habe aber bereits in der Vergangenheit große Summen für den Bahnverkehr aufgebracht und »ruhe sich nun auf seinen Lorbeeren aus«. In Frankreich werden Investitionen in sogenannten Public Private Partnerships (PPP) getätigt, die nicht von den Investitionsberechnungen erfasst werden. Spitzenreiter ist die Schweiz mit 365 Euro pro Kopf, gefolgt von Österre...

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