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17.06.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Konkurrenz noch langsamer

Private Bahnunternehmen können Erwartungen nicht erfüllen. Wiederbelebung toter Strecken läuft nur schleppend

Katrin Küfer

Das Massensterben von Nebenstrecken und die Verlagerung auf die Straße waren in der alten BRD bereits seit den 1960er Jahren eingeleitet und auf dem Gebiet der DDR ab 1991 im Zeitraffer »nachgeholt« worden. Nach dem Einstieg in die Privatisierung durch Bildung der Deutschen Bahn AG (DB) wurden weitere Nebenstrecken abgehängt und Güterverkehrsanschlüsse gekappt.

Nun wird dies immer öfter in Frage gestellt. »Die Schiene kommt zurück in Regionen, die lange verwaist waren«, erklärte dieser Tage Dirk Flege, Geschäftsführer des Schienenlobbyverbands »Allianz pro Schiene« bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Dachverband der Nahverkehrsunternehmen (VDV) zu geplanten Reaktivierungen von Eisenbahnverbindungen in Deutschland. Um die von der Bundesregierung geplante Verdopplung der Fahrgastzahlen auch tatsächlich zu erreichen, müsse der Rückzug der Schiene aus der Fläche gestoppt und an geeigneten Stellen rückgängig gemacht werden, forderte VDV-Präsident Ing...

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