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14.06.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Armut in den USA

Überschuldung, keine Wohnung, sinkende Lebenserwartung: Ein Blick auf die Schattenseite des Wirtschaftsbooms in den Vereinigten Staaten

Simon Zeise

Jubelmeldung aus dem Weißen Haus: Laut Daten des US-Arbeitsministeriums hätten sich die Lohnabhängigen in den Vereinigten Staaten im April über 7,4 Millionen offene Stellen freuen können. Seit über einem Jahr gebe es mehr angebotene Arbeitsplätze als Erwerbslose, teilte die US-Regierung am 10. Juni mit. Die Erwerbslosigkeit sei »immer noch nahe dem historischen Tief«.

Auch der Internationale Währungsfonds stimmte in den Chor ein. Die US-Wirtschaft werde in diesem Jahr »das längste Wachstum in der Geschichte verzeichnen«, sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde am 6. Juni, anlässlich des IWF-Länderberichts zu den USA. »Die Arbeitslosigkeit ist seit Ende der 1960er Jahre nicht mehr zu beobachten, und die Löhne und Haushaltseinkommen steigen«, erklärte Lagarde überschwenglich. Der IWF geht deshalb davon aus, dass die Wirtschaftstätigkeit 2019 um 2,6 Prozent und im Jahr 2020 um 1,9 Prozent wachsen werde. Der Wachstumsprognose setzte sie noch einen drauf: Um 0,...

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