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12.06.2019 / Inland / Seite 4

Vermittlung gefordert

Friedensprozess in Kolumbien: Die Linke verlangt im Bundestag Druck auf Regierungen in Europa

Carmela Negrete

Der Frieden in Kolumbien ist gefährdeter denn je. Seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Regierung und FARC-Guerilla Ende 2016 wurden Hunderte von Aktivisten und ehemalige Guerilleros getötet. Die Gespräche zwischen der verbliebenen ELN-Guerilla und der Regierung sind abgebrochen worden. Es sei eine »besorgniserregende Situation, in der man sich fragen muss: Was können wir tun und was sollte die Bundesregierung tun«, so die Bundestagsabgeordnete und Vizevorsitzende der Linksfraktion, Heike Hänsel. Sie hatte deshalb vergangene Woche mehrere Gäste aus Kolumbien und Spanien zu einer Veranstaltung im Paul-Löbe-Haus des Bundestags in Berlin eingeladen. Dort betonte Hänsel die Verantwortung der Bundesregierung und erinnerte daran, dass Außenminister Heiko Maas (SPD) am 30. April nach Kolumbien gereist war – und statt mit den Familien der seit 2016 ermordeten Aktivisten zu sprechen, habe er sich mit der venezolanischen Opposition getroffen. Sorge...

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