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29.05.2019 / Inland / Seite 5

Risiko an der Unterelbe

»Deutsche Umwelthilfe« hält geplantes Flüssiggasterminal in Brunsbüttel für nicht genehmigungsfähig. Mehrkosten sollen Verbraucher tragen

Reinhard Lauterbach

Die Nichtregierungsorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält das von der Bundesregierung geplante Terminal für flüssiges Erdgas aus den USA (Liquefied Natural Gas, LNG) in Brunsbüttel an der Elbmündung für nicht genehmigungsfähig. Ein am Dienstag durch die DUH in Berlin vorgestelltes Rechtsgutachten argumentiert dabei mit der Charakteristik des geplanten Standorts. Er liegt inmitten anderer gefährlicher Betriebe, von dem stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel und seinem noch im Bau befindlichen Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente bis hin zu Chemieanlagen in unmittelbarer Umgebung. Kern der Argumentation sind dabei die erforderlichen Mindestabstände, die bei der Ansiedlung von sogenannten Störfallbetrieben eingehalten werden müssten.

Die bestehenden Anlagen seien seinerzeit unter Berücksichtigung dieser Mindestabstände konzipiert worden. Einfach einen neuen Industriekomplex mit dem Risiko weitreichender Störfälle dazwischenzusetzen, würde das P...

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