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17.05.2019 / Ausland / Seite 6

Gegen Blockade und Schlendrian

Kuba beschränkt Verkauf von Nahrungsmitteln. US-Maßnahmen verschärfen Versorgungsprobleme

Volker Hermsdorf

Kubas Bürger bekommen die Auswirkungen der verschärften Blockade und der neuen Sanktionen Washingtons gegen ihr Land und Venezuela seit Wochen zu spüren. Hähnchenfleisch, Reis, Mehl, Öl und andere Nahrungsmittel sind knapp. Auch auf der Handelsmesse »Cuba 2019«, die am heutigen Freitag nach fünf Tagen im Kongresspalast von Havanna beendet wird, war die schwierige Versorgungslage eines der häufigsten Gesprächsthemen. Rund 400 Teilnehmer aus zehn Ländern diskutierten dort über Möglichkeiten, wie die Auswirkungen der Probleme zu bewältigen sein könnten. Als erste größere Maßnahme hatte die für den Binnenhandel zuständige Ministerin Betsy Díaz Velázquez am Freitag letzter Woche Höchstmengen für den Verkauf einiger Nahrungsmittel und Hygieneartikel angekündigt. Unter anderem dürfen Hühnchen, Reis, Eier, Bohnen, Wurst, Seife und Waschmittel nur noch in haushaltsüblichen Mengen verkauft werden. Dadurch solle einerseits die Versorgung aller Bürger mit den wichtig...

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