Gegründet 1947 Freitag, 23. August 2019, Nr. 195
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
11.05.2019 / Ausland / Seite 6

37 Jahre Wartezeit

US-Administration verzögert Herausgabe von Akten über »Schallattacken« auf US-Diplomaten

Volker Hermsdorf

Das US-Außenministerium versucht mit Tricks, die Veröffentlichung von Dokumenten über die angeblichen Gesundheitsprobleme von US-Diplomaten in Kuba zu verhindern oder zu verzögern. Auf eine am 7. Februar eingereichte Klage des Magazins The New Yorker und der Organisation »James Madison Project«, deren Ziel es ist, die Rechenschaftspflicht der Regierung einzufordern, erwiderten die Anwälte des State Departments am 1. Mai, bislang 135.000 Datensätze mit »potentiell sensiblen Unterlagen« ermittelt zu haben. Sie sicherte dem für Klagen gegen die Regierung zuständigen Bezirksgericht im Distrikt Columbia zu, monatlich 300 Seiten zu verarbeiten. »Damit würde das Außenministerium 13.500 Tage, also fast 37 Jahre, brauchen, nur um die bisher schon gefundenen Dokumente zu veröffentlichen«, rechnete US-Journalist Tracey Eaton in seinem Blog Cuba Money Project vor. »Eine solche Taktik kann der Regierung dabei helfen, vieles von dem zu unterschlagen, was in den Informa...

Artikel-Länge: 3143 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €