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30.04.2019 / Inland / Seite 4

Vernetzen statt ersetzen

Berliner »Aufstehen«-Kongress: Aktive machen ohne prominente Zentralfigur weiter. Ziel: Bewegungen für Frieden, Umwelt und Soziales zusammenbringen

Claudia Wangerin

Dafür, dass Außenstehende bei Sahra Wagenknechts Rückzug aus der Spitze von »Aufstehen« Anfang März schon das Ende der Sammlungsbewegung kommen sahen, wirkte sie am Sonntag in Berlin noch recht lebendig. Auch wenn es zu keinem Zeitpunkt gelungen war, die Mehrzahl der 170.000 Menschen zu aktivieren, die sich seit dem Start der Bewegung Anfang September 2018 auf deren Internetseite registriert hatten. Beim Berliner »Aufstehen«-Kongress zog Organisator Reinhard Ziegler vor knapp 300 Aktiven eine ehrliche Zwischenbilanz: »Der erhoffte Zustrom blieb aus, Aufstehen wurde keine Massenbewegung, wie zum Beispiel in Frankreich«, sagte er. »Der Finger wurde von uns in die richtigen Wunden gelegt, aber der Funke ist nicht übergesprungen.« Es seien Fehler gemacht worden; »Aufstehen« sei aber nicht tot. »Sahra Wagenknecht überlässt uns unserer basisdemokratischen Selbstverantwortung«, so der Moderator. Eine Videobotschaft der prominentesten Mitgründerin umfasste nur we...

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