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26.04.2019 / Inland / Seite 5

Zähe Verhandlungen

Chefetage der Uniklinik Dresden mauert in Streit um Tarifvertrag

Steve Hollasky

Begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert von 120 Beschäftigten haben sich am Mittwoch die Vertreter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Kapitalseite am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden (UKD) zu Tarifverhandlungen getroffen. Der hörbare Unmut der Angestellten ist eine Reaktion auf die Haltung der Krankenhausleitung, die auch nach inzwischen fünf Beratungsrunden nicht zu einem Abschluss für die etwa 7.000 Pflegekräfte des UKD bereit zu sein scheint.

Bislang werden diese nach geltendem Haustarifvertrag etwa zehn Prozent schlechter entlohnt als Kolleginnen und Kollegen anderer Unikliniken, die nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werden. Diese Einkommenslücke will Verdi nun schließen und fordert eine Entgeltregelung in Anlehnung an den TV-L.

Dass der Vorstand des UKD nicht bereit ist, darauf einzugehen, macht viele Beschäftigte zusehends sauer. »Anscheinend braucht der Vorstand Druck«, erklärte eine K...

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