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26.04.2019 / Feuilleton / Seite 10

Solidarität aus Deutschland

Chronik eines Überfalls (Teil 25), 26.4.1999: Gerhard Schröder und die »Mütter gegen den Krieg« in Belgrad

Rüdiger Göbel

Es waren SPD und Grüne, die deutsche Soldaten vor 20 Jahren in den ersten Angriffskrieg seit 1945 schickten. jW erinnert in einem Tagebuch an Verantwortliche und Kriegsgegner in jener Zeitenwende. (jW)

Bewegende Szenen in Belgrad. Mitten in der jugoslawischen Hauptstadt treffe ich Gerhard Schröder, im Tross mehrere Dutzend andere aus Deutschland. Gerhard Schröder ist auf Friedensmission. Nicht der Kanzler. Der führt von Bonn aus weiter seinen völkerrechtswidrigen Krieg. Gerhard Schröder, 61, aus Dresden, hat seiner Enkelin versprochen, »alles zu unternehmen, damit sie nicht wie ich am 13. Februar 1945, als Dresden bombardiert wurde, im Luftschutzkeller sitzen muss«. Er gehört dem »Bündnis für Frieden und soziale Gerechtigkeit an« und hat eine Friedensfahrt mit über 100 Teilnehmern nach Jugoslawien mit organisiert. Eine Friedensfahrt in den Krieg.

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Entwarnung. Die Luftalarmsi...

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