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20.04.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Kooperation und Abschreckung

Venezuela stützt sich bei der Verteidigung gegen eine US-Aggression auch auf Hilfe aus Russland

André Scheer

Venezuela ist zu einem weiteren Schauplatz des neuen Kalten Krieges zwischen den USA einerseits und Russland sowie China andererseits geworden. So treffen die US-Sanktionen gegen Venezuela auch russische Unternehmen, etwa das Erdölkonsortium Rosneft, das über 49,9 Prozent der Anteile an Citgo hält. Doch die Vermögenswerte der US-Tochter des venezolanischen Staatskonzerns PDVSA wurden durch die US-Administration gesperrt und sollen offiziellen Verlautbarungen zufolge dem selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó übergeben werden. Im UN-Sicherheitsrat blockierten Moskau und Beijing wiederholt Resolutionsentwürfe Washingtons mit ihrem Veto, umgekehrt wirft die US-Administration den Kontrahenten vor, sich in Venezuela einzumischen. Es gebe eine »von Maduro erlaubte unrechtmäßige russische und kubanische Militärintervention«, behauptet auch der Putschist Guaidó am 13. April in der argentinischen Tageszeitung Clarín.

Die Kooperation zwischen Caracas un...

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