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26.03.2019 / Ausland / Seite 7

Konsens in Gefahr

US-Jahreskonferenz der Pro-Israel-Lobby. Schwindender Rückhalt, Republikaner verschärfen Strafmaßnahmen

Knut Mellenthin

Im Zeichen »wachsender Herausforderungen« hat am Sonntag in Washington die dreitägige Jahreskonferenz der Pro-Israel-Lobby AIPAC begonnen. Die Abkürzung steht für American Israel Public Affairs Committee. Unter diesem Namen ist die Organisation seit 1959 aktiv. Ihre direkte Vorgängerin war das im März 1954 gegründete American Zionist Committee for Public Affairs, AZCPA. Hauptzweck ist die Beeinflussung von Abgeordneten und Senatoren.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich die Pro-Israel-Lobby von einem kleinen Büro mit einem überschaubaren finanziellen Hintergrund zu einer Firma mit mehreren hundert Angestellten, 17 regionalen Filialen und einem Jahresetat von über 100 Millionen US-Dollar. Zugleich ist das AIPAC auch eine Organisation mit mehr als 100.000 Mitgliedern. Seine Jahreskonferenzen ziehen gegenwärtig ungefähr 18.000 Menschen an und gehören neben der Oscar-Verleihung zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen der USA.

Von »wachsenden Her...

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