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26.03.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Verkehr finanziert Verkehr

Schiene braucht deutlich mehr Mittel. Eisenbahnergewerkschaft rechnet Bedarf vor und fordert neues Finanzierungsmodell

Gudrun Giese

In den nächsten zehn Jahren will der Bund 50 Milliarden Euro in das Schienennetz investieren, hieß es am Wochenende Medienberichten zufolge. Um mehr Menschen und Güter auf die Schienenwege zu holen, müsse grundsätzlich umgesteuert werden, meinen dagegen die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und das Verkehrsbündnis »Allianz pro Schiene«. Auf jährlich bis zu zehn Milliarden Euro zusätzlich beziffern sie den Investitionsbedarf für den gesamten Schienenverkehr, also nicht für die Bahn AG allein.

In einem 24seitigen, im Februar veröffentlichten Positionspapier zeigte die EVG akribisch auf, in welchen Bereichen und für welche Aufgaben zusätzliche Investitionsmittel erforderlich seien. Wichtig sei es, »von der bisherigen Finanzierungslogik ›Straße finanziert Straße‹ bzw. ›Schiene finanziert Schiene‹ hin zu ›Verkehr finanziert Verkehr‹« zu kommen. Meine die Bundesregierung es ernst mit einem deutlichen Ausbau des Personen- wie Güterschienenverkehrs, dann ...

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