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21.03.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Demokraten im Visier

USA: Republikaner wollen über Antisemitismusvorwürfe jüdische Wähler auf ihre Seite ziehen

Knut Mellenthin

US-Präsident Donald Trump hat ein neues Thema entdeckt, mit dem er im nächsten Wahlkampf zu punkten hofft: Die oppositionellen Demokraten seien eine »Anti-Israel-Partei« und eine »judenfeindliche Partei« geworden, sagte er am 8. März zu Journalisten. Später am selben Tag erzählte der US-Präsident bei einem Treffen mit finanziellen Unterstützern der Republikaner, die Demokraten würden »jüdische Menschen hassen«. Er könne nicht verstehen, dass Juden überhaupt noch diese Partei wählen, obwohl er selbst so viel Gutes für Israel getan habe. Dort sei er so beliebt, dass er 98 Prozent der Stimmen bekommen würde, falls er zu den Wahlen am 9. April antreten würde.

Das Treffen mit den Großspendern der Republikaner fand in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Trumps angebliche Äußerungen wurden unabhängig voneinander von drei namentlich nicht genannten Teilnehmern berichtet und erschienen in allen großen Medien der USA und...

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