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23.03.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Xi Jinping auf Europatour

Chinas Präsident schmiedet Allianzen in Italien, Monaco und Frankreich. Brüssel und Berlin wollen »Systemrivalen« in die Schranken weisen

Jörg Kronauer

Begleitet von Beschwerden aus Deutschland und von Drohgebärden aus den USA sind Spitzenvertreter von Staat und Wirtschaft Italiens am Freitag mit Chinas Präsident Xi Jinping zusammengetroffen. Xi, der am Donnerstag abend mit einer zahlenstarken Wirtschaftsdelegation in Rom eingetroffen war, wollte am Sonnabend ins sizilianische Palermo aufbrechen und von dort aus zunächst nach Monaco, dann nach Paris weiterreisen. In Italien steht neben einem allgemeinen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen konkret eine engere Kooperation im Rahmen der »Belt and Road Initiative« (BRI, »neue Seidenstraße«) auf dem Programm. Zumindest im Hintergrund wird wohl auch der Konflikt um die Beteiligung des chinesischen Telekommunikationskonzerns »Huawei« am Aufbau der 5G-Netze in Europa eine Rolle spielen. Die »Telecom Italia« hat angekündigt, ihre Kooperation mit dem Konzern fortsetzen zu wollen, der mittlerweile drei Forschungszentren im Land betreibt.

Im Mittelpunkt der Pläne, im ...

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