Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.03.2019 / Ausland / Seite 7

Schweigen des Amigos

In Spanien wurde die nordkoreanische Botschaft überfallen. Spekulationen um CIA-Verbindung

Carmela Negrete

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat sich am 22. Februar gegen 15 Uhr in der nordkoreanischen Botschaft im Aravaca-Viertel in Madrid ereignet. Zehn Männer stürmten die Botschaft, fesselten und schlugen die acht Mitarbeiter, die sich dort befanden, zogen Plastiktüten über ihre Köpfe und verhörten sie mit Gewalt. Rund zwei Stunden soll die Geiselnahme gedauert haben. Anschließend entwendeten sie elektronische Dokumente und verließen das Gebäude. Eine Mitarbeiterin konnte vorher fliehen, und Nachbarn alarmierten daraufhin die Polizei. Festnehmen konnte sie die Männer allerdings nicht mehr.

Der spanische Geheimdienst CNI soll zurzeit prüfen, ob die Männer eine Verbindung zur CIA und/oder dem südkoreanischen Geheimdienst NIS haben, der wiederum dem US-Pendant sehr nahe steht. Aus Ermittlungskreisen wollen mehrere spanische Medien wie El País, El Confidencial oder Público erfahren haben, dass vermutet wird, die Angreifer hätten im Auftrag des US-Geheimdienstes geh...

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