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11.03.2019 / Ansichten / Seite 8

Nach dem Ende

Wagenknechts Rückzug von »Aufstehen«

Georg Fülberth

Häme über Sahra Wagenknechts Rückzug aus »Aufstehen« sollte Leuten überlassen bleiben, denen sonst nichts einfällt. Frühere, wohl zutreffende Einschätzungen – zum Beispiel: Man könne Bewegungen nicht von oben nach unten gründen – müssen nicht wiederholt werden. Das ist jetzt alles schon Vergangenheit. Allenfalls könnte man sich ansehen, was danach bleibt. In der Linkspartei wird der Einfluss von Sahra Wagenknecht wohl zurückgehen. Wie es in dieser Organisation aussieht, ließ sich an der kuriosen Erregtheit ablesen, die nach der Gründung von »Aufstehen« ausbrach. Einige Zeit konnte man mit ihren Funktionär(inn)en über kaum etwas anderes reden und sah sich in der Vermutung bestätigt, in der Partei Die Linke hätten sich Leute zusammengefunden, die einander ohnehin noch nie leiden konnten und sich mit ihr einen Ort gesucht haben, wo sie das unter politischem Vorwand ausleben können.

Katja Ki...

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