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11.03.2019 / Ausland / Seite 6

Wieder im Knast

Keine Aussage gegen Assange und Wikileaks: US-Whistleblowerin Chelsea Manning auf unbestimmte Zeit in Beugehaft

Rüdiger Göbel

Die US-amerikanische Whistleblowerin Chelsea Manning ist am Freitag (Ortszeit) in Beugehaft genommen worden, weil sie sich weigert, vor einem nicht öffentlich tagenden Gericht über Julian Assange, den Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, auszusagen. Auf Anordnung des Staatsanwalts soll die 31jährige so lange im Gefängnis von Alexandria eingesperrt bleiben, bis sie sich anders entscheidet. Die frühere US-Soldatin und Wikileaks-Informantin sollte am Freitag vor der Grand Jury im US-Bundesstaat Virginia aussagen. Sie hatte zuvor bereits erklärt, von ihren verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch zu machen und der Aufforderung nicht Folge zu leisten.

Manning will alle rechtlichen Mittel gegen die Erzwingung einer Aussage vor einer geheimen Grand Jury ausschöpfen: »In Solidarität mit vielen Aktivisten, die gegen Ungerechtigkeit kämpfen, bleibe ich meinen Prinzipien treu.« Grand Jurys sind mit weitreichenden Ermittlungsvollmachten ausgestattete Geschw...

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