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09.03.2019 / Ausland / Seite 6

Auflagen eingehalten

Atomenergiebehörde debattierte über Iran und Nordkorea. Europäer wollen Abkommen retten

Karin Leukefeld

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hat sich in ihrer vierteljährlich stattfindenden Gemeinsamen Kommission in Wien zwischen dem 4. und 6. März Nordkorea und dem Iran gewidmet. In Sachen Teheran ging es vor allem darum, wie es mit dem von der US-Administration im Mai 2018 einseitig gekündigten »Joint Comprehensive Plan of Action« weitergehen kann.

Generaldirektor Yukiya Amano betonte, dass die Überwachung entsprechend der UN-Sicherheitsratsresolution aus dem Jahr 2015 ungehindert stattfinde und der Iran »seine Verpflichtungen in Sachen Atomwirtschaft« wie festgelegt umsetze. Die IAEO untersuche und stelle sicher, dass nukleares Material wie vom Iran deklariert nicht weiterverbreitet werde. Teheran habe sowohl die Grenzwerte für die Anreicherung von Uran als auch für die gelagerten Mengen nicht überschritten, alle Auflagen würden eingehalten.

Das Atomabkommen wurde 2015 in Wien zwischen dem Iran sowie Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschl...

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