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09.03.2019 / Inland / Seite 4

Keine Unbekannten

Düsseldorfer Ordnungsdienst gerät einmal mehr wegen Übergriffen in die Kritik

Markus Bernhardt

Nicht nur Wohnungslose, Drogen- und Alkoholkonsumenten sowie andere sogenannte gesellschaftliche Minderheiten sind vielerorts den Schikanen und Übergriffen von städtischem Ordnungspersonal und von Polizeibeamten ausgesetzt. In Düsseldorf geraten auch Sozialarbeiter und Streetworker zunehmend in Auseinandersetzungen und Konflikte mit Sicherheitsdiensten. So soll Oliver Ongaro, Streetworker des Vereins »fiftyfifty«, der sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt um die Belange von Wohnungslosen kümmert, am Montag vor dem dortigen Amtsgericht der Prozess wegen einer angeblich von ihm begangenen Körperverletzung gemacht werden. Was war geschehen?

Anfang November 2017 durchsuchten Frau Brecko und Herr Zimmermann, zwei Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Stadt Düsseldorf (OSD), den zu 70 Prozent schwerbehinderten polnischen Wohnungslosen Lukasz Szerla. Dieser war mit dem Fahrrad durch die Fußgängerzone gefahren, wurde von den OSD-Mitarbe...

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