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02.03.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

»Im Planungsstadium«

Deutsche Organisationen beraten Pjöngjang seit Jahren zu Wirtschaftsliberalisierung

Jörg Kronauer

An Gesprächen über eine Liberalisierung der nordkoreanischen Wirtschaft sind schon seit Jahren auch deutsche Organisationen beteiligt. Den Anfang machte im Jahr 2002 die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, die damals erste Kontakte mit Pjöngjang aufnahm. Im Jahr 2004 führte sie gemeinsam mit der EU-Delegation in Seoul einen ersten Workshop zum Thema »wirtschaftliche Modernisierung« durch, der sich an Mitarbeiter nordkoreanischer Behörden richtete. Bereits 2005 folgte ein zweiter Workshop, bei dem es unter anderem um den Umbau von Staatskonzernen und um das Einwerben etwaiger Auslandsinvestitionen ging. Damit waren – jedenfalls aus deutscher Perspektive – wichtige Grundlagen gelegt.

Anfang 2013 machten Berichte über eine erneute Beratung nordkoreanischer Regierungsstellen durch deutsche Ökonomen und Juristen die Runde. Zu Jahresbeginn hatte Kim Jong Un in seiner Neujahrsansprache ein »radikales Umsteuern« in der Wirtschaftspolitik angekündigt. Das sei nic...

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