Gegründet 1947 Mittwoch, 19. Juni 2019, Nr. 139
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22.02.2019 / Feuilleton / Seite 11

Ein Garten mit Georginen

Eike Stedefeldt

Jene Zeilen an »meine liebe gute Frau« in der Tempelhofer Straße 51 datieren vom 10. Juli 1862: »Übrigens trag ich mich mit einem großen Gedanken, angeregt durch Hesekiel, der ähnliches beabsichtigt – nämlich mit dem Bau eines Hauses, in dem man nur selber wohnt. Man kauft eine Bau-Stelle für 1000 rthl. (Reichsthaler, jW)und hat man eine solche Stelle, so erhält man ohne Mühe 3000 rthl. zum Bau eines Hauses, die dann zu erster Hypothek völlig sicher stehn. Hat man dann auch 5000 rthl. zu verzinsen zu 4 und 5%, so wohnt man immer noch nicht theurer als wenn man für 200 bis 250 rthl. zu Miethe wohnt. Einzelne Ausgaben kommen zwar hinzu, aber die Annehmlichkeit ist dafür sehr, sehr groß, der Werth des Grundstücks wächst in der Ausdehnung der Stadt, so daß er sich verdoppeln kann. Sprich mit Treutler darüber. Dein ganz geschäftlicher Th. F.«

Hat Theodor Fontanes Kollege George Hesekiel sich ein Haus gebaut, riet Kommerzienrat Treutler Emilie wegen Mangels an ...

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