Gegründet 1947 Sa. / So., 15. / 16. Juni 2019, Nr. 136
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20.02.2019 / Feuilleton / Seite 10

Kochan, Haack

Jegor Jublimov

»Und ich lächle im Dunkeln dem Leben«, lautet eine Zeile aus einem Brief Rosa Luxemburgs aus dem Gefängnis. Komponist Günter Kochan waren die Briefe Inspiration für seine Musik für Orchester Nr. 2, die 1987 entstand. Jetzt wäre gerade die Zeit, das Stück wieder aufzuführen, aber die Werke des dreifachen Nationalpreisträgers sind im öffentlichen Leben in den Hintergrund gerückt. Der 1930 in Luckau geborene Künstler, der bei Boris Blacher studierte und Meisterschüler bei Hanns Eisler war, wollte immer »Musik für alle« machen. Vor allem mit seinen Jugend- und Massenliedern für die FDJ ist es ihm in den 50er Jahren gelungen. Damals begann er auch mit Filmkompositionen – heute sind das die Werke von Kochan, die am ehesten noch gehört werden. Konrad Wolfs Debütfilm »Einmal ist keinmal« mit Horst Drinda war 1955 eine der volkstümlichen Musik gewidmete Komödie, in der Kochan ganz ...

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