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14.02.2019 / Ausland / Seite 7

Gegen Liebling der Wall Street

»Tag des Kampfes« in Argentinien: Landesweite Massenproteste. IWF prüft Umsetzung der Kürzungen

Volker Hermsdorf

Die soziale Krise in Argentinien spitzt sich dramatisch zu. Die Ministerin für Gesundheit und soziale Entwicklung, Carolina Stanley, musste am Dienstag – bereits vor Veröffentlichung der offiziellen Armutsstatistik – zugeben, dass die Zahlen sich weiter verschlechtert haben. Das Onlineportal Pagina 12 berichtete vorab, dass im vergangenen Jahr weitere 2,5 Millionen Argentinier unter die Armutsgrenze gefallen seien. Im zweiten Halbjahr 2018 galten damit 31, 5 Prozent der 44 Millionen Einwohner als arm. Laut UNICEF leiden bereits 48 Prozent der Kinder und Heranwachsenden unter Armut oder extremer Armut.

Am Mittwoch (Ortszeit) hatten Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Buenos Aires und 49 weiteren Städten zu einem landesweiten »Tag des Kampfes« aufgerufen. Auf Plakaten forderten die Organisatoren: »Land! Wohnraum! Arbeit!« Der Generalsekretär des Gewerkschaftsbundes Central de Trabajadores de la Argentina (CTA), Hugo Yasky, kündigte »bis spätestens März...

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