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13.02.2019 / Inland / Seite 5

Tierfutter soweit das Auge reicht

Greenpeace-Studie: Ackerflächen immer weniger für die Lebensmittelproduktion genutzt. EU subventioniert Großkonzerne

Bernd Müller

Heftige Kritik an der Subventionspraxis der Europäischen Union übt die Umweltorganisation Greenpeace. In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht »Feeding the problem« werden Subventionen in der Landwirtschaft dafür verantwortlich gemacht, dass über 70 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in der EU nicht für die Produktion von Lebensmitteln, sondern für Viehfutter genutzt werden.

Angesichts des hohen Fleischverbrauchs in der EU und den damit verbundenen Risiken für Klima und Gesundheit hat Greenpeace untersuchen lassen, wie die Subventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU wirken.

Zu beobachten sei eine immer stärkere Konzentration der Fleisch- und Milchproduktion in immer weniger und immer größeren Unternehmen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe verringerte sich in den Jahren von 2005 bis 2013 EU-weit um 3,7 Millionen. Dagegen wurde mehr Fleisch produziert: In den Jahren 2000 bis 2017 stieg die Produktion um 12,7 Prozent, von knapp 4...

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