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12.02.2019 / Inland / Seite 5

Vergessene Kinder

Aktionswoche zur Unterstützung von Kindern aus Suchtfamilien gestartet. Bundesregierung glänzt bisher durch Untätigkeit

Ralf Wurzbacher

Unter Suchterkrankungen der Eltern leiden am meisten die Kinder. Sie schämen sich für ihre Lage, wahren nach außen den Schein einer intakten Familie und müssen vieles regeln, was Vater oder Mutter nicht schaffen. Und bei all dem lässt sie die Politik bisher auch noch komplett allein. Immerhin das könnte sich ändern: Durch einen Bundestagsbeschluss sowie die Aufnahme in den Koalitionsvertrag steht das Thema inzwischen auf der Agenda der Bundesregierung. Konkret passiert ist jedoch noch nichts. Um den Druck zu erhöhen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, haben diverse Verbände zum zehnten Mal in Folge eine Aktionswoche auf die Beine gestellt, die am vergangenen Sonntag begann und bis Samstag gehen wird.

Unter dem Motto »Vergessenen Kindern eine Stimme geben« werden in den nächsten Tagen bundesweit mehr als 120 Veranstaltungen in über 60 Städten stattfinden, viele davon als Weiterbildungsangebote für Fachkräfte. Entsprechende Aktivitäten laufen auch in...

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