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12.02.2019 / Titel / Seite 1

Wettrüsten eskaliert

Rund 35 Staats- und Regierungschefs werden bei der Münchner »Sicherheitskonferenz« erwartet. Die Zeichen stehen auf Krieg

Efthymis Angeloudis

Es soll die »wichtigste und größte Sicherheitskonferenz« in der Geschichte des Treffens werden, behauptet Konferenzleiter Wolfgang Ischinger. Es geht in der diesjährigen Konferenz um die »Sebstbehauptung Europas«, sagt Ischinger; allerdings behauptet sich momentan eine ganz andere Region der Welt, vor allem durch Rüstungsausgaben.

»Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch«, heißt es im »Munich Security Report«, der jedes Jahr vor Beginn der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz herausgegeben wird. Laut dem am Montag erschienenen Bericht liegen sieben der zehn Länder mit den heute weltweit höchsten Militärausgaben im Nahen Osten. Der Iran verfügt laut dem Report über 523.000 aktive Soldaten, 1.531 Kampfpanzer, 21 U-Boote, 312 taktische Kampfflugzeuge und 50 Kampfhubschrauber und bildet somit die truppenstärkste Armee. Doch Saudi-Arabien und die Türkei holen auf. Dieser »große Umbruch« hängt mit der neuen Rolle der USA in der Region zusammen.

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