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11.02.2019 / Ausland / Seite 6

Prayut und die Prinzessin

Regierungschef Thailands offiziell Kandidat bei Wahlen im März. Schwester des Königs tritt vermutlich nicht an

Thomas Berger

In Thailand ist am Freitag die Frist für Parteien und Kandidaten, sich für die Wahlen am 24. März zu registrieren, zu Ende gegangen. Der Urnengang, in der Vergangenheit mehrfach vage angekündigt und dann immer wieder verschoben, soll das formale Ende der gegenwärtig herrschenden Militärjunta markieren. Am 22. Mai 2014 hatte der damalige Armeechef General Prayut Chan-ocha mit Rückendeckung der übrigen Spitzenoffiziere des Landes in einem unblutigen Putsch die Macht übernommen. Offiziell begründet wurde das damalige Eingreifen des Militärs – der letzte Coup lag gerade mal knapp acht Jahre zurück – mit immer weiter eskalierenden Massenprotesten der außerparlamentarischen Opposition gegen die gewählte Regierung der Pheu-Thai-Partei (PT) unter Premierministerin Yingluck Shinawatra.

Als politischer Ableger des bisherigen Regimes gilt die neue Palang-Pracharat-Partei (PPrP). Sie hatte am Donnerstag für Klarheit gesorgt, als ihre beiden führenden Köpfe, Exindustr...

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