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07.02.2019 / Thema / Seite 12

Vom Hochhaus zum Turm

Vorabdruck: Über die Gestaltung des Ostberliner Stadtzentrums und den Umgang mit dem architektonischen Erbe der DDR

Bruno Flierl

In der kommenden Woche erscheint im Berliner Verlag Das Neue Berlin der Band »Haus, Stadt, Mensch. Über Architektur und Gesellschaft«, der verschiedene Gespräche enthält, die Frank Schumann mit dem Architekten Bruno Flierl geführt hat. Wir dokumentieren da­raus im folgenden das leicht gekürzte Kapitel über Stadtplanung und Städtebau in der DDR. Die Redaktion dankt den Autoren und dem Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck. (jW)

Wie kam es zu neuen Städten in der DDR?

Neue Städte in der DDR entstanden an neuen Schwerpunkten der Industrie, an der das Land aufgrund der Nachkriegsteilung Deutschlands großen Mangel hatte: Stalinstadt, später Eisenhüttenstadt genannt (Metallurgie), Hoyerswerda (Braunkohle), Schwedt (Petrochemie). Sie entstanden in den 50er Jahren allesamt neben vorhandenen Orten, städtebaulich komponiert in Sichtbeziehungen zu den neuen Industriewerken.

Gleichzeitig begann in den 50er Jahren der Aufbau in den alten Städten, bevor...

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