Schwarzer Kanal
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04.02.2019 / Ausland / Seite 6

Widerstand gegen Macri

Bevölkerung in Argentinien leidet unter neoliberaler Politik des Präsidenten. Sie reagiert mit Massendemonstrationen gegen Verarmung

Volker Hermsdorf

In Argentinien haben am Freitag Tausende Bürger zum fünften Mal in diesem Jahr gegen steigende Preise, Massenentlassungen und die Kürzung der Sozialleistungen protestiert. Frauen schlugen auf Kochtöpfe, entlassene Arbeiter und Angestellte forderten neue Jobs, Studenten wandten sich gegen die Kommerzialisierung der Bildungseinrichtungen, und Rentner hielten Schilder in die Höhe: »Kein Strom, kein Gas, kein Wasser«. Seit der ersten Januarwoche, als allein in Buenos Aires Hunderttausende gegen die Regierung des Präsidenten Mauricio Macri auf die Straße gingen, protestieren die aufgebrachten Menschen jeden Freitag. Für ein Drittel der 44 Millionen Einwohner reichen die Einkünfte nicht mehr zum Leben. Die großen Gewerkschaften diskutieren bereits über einen weiteren Generalstreik im März.

Seit der Unternehmer Macri im November 2015 mit einem nur knappen Vorsprung vor dem Kandidaten der linken Wahlallianz »Frente para la Victoria« zum Präsidenten gewählt wurde,...

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