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04.02.2019 / Inland / Seite 4

Frage der Meinungsfreiheit

Twitter-Gemeinschaft versucht, Informationsveranstaltung über Israel in Bonn zu verhindern

Karin Leukefeld

Das Kölner FDP-Mitglied Malca Goldstein-Wolf schreibt in dem Internetportal »Ruhrbarone«, und sie ist wachsam. Wenn sich der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel mit Vertretern muslimischer Gemeinden trifft, wenn die Ruhrtriennale die Band »Young Fathers« einlädt oder wenn eine Ausstellung über die Flucht und Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat (Nakba 1948) gezeigt wird, werden Frau Goldstein-Wolf und die »Ruhrbarone« aktiv.

Als die Palästinensische Gemeinde Deutschland (Bonn) zu einem Vortrag mit dem Politikwissenschaftler und Ökonom Shir Hever einlud, startete Frau Goldstein-Wolf mit ihren Freunden auf Twitter und Facebook eine Gegenkampagne. Nicht das Thema des Vortrags, »Israels rechte Freunde in Europa und in den USA«, störte sie, mit Argusaugen hatte sie entdeckt, dass zu den Unterstützern der Veranstaltung die »Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost« und die Bonner BDS-Gruppe gehörten. Deren Kürzel steht für »Boykott, De...

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