Gegründet 1947 Donnerstag, 24. Oktober 2019, Nr. 247
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24.01.2019 / Feuilleton / Seite 11

Es hat etwas Meditatives

Publikum, das auf Maschinen schaut: »In der Sache J. Robert Oppenheimer« am Deutschen Theater Berlin

Jakob Hayner

»In der Sache J. Robert Oppenheimer« von Heinar Kipphardt zählt neben Bertolt Brechts »Galileo Galilei« und Friedrich Dürrenmatts »Die Physiker« wohl zu den bekanntesten jener Theaterstücke, die das Verhältnis von technischem und gesellschaftlichem Fortschritt verhandeln. Kipphardt, einst unter Wolfgang Langhoff Chefdramaturg am Deutschen Theater Berlin (DT), veröffentlichte das Stück über den Physiker, der als »Vater der Atombombe« bezeichnet wurde, 1964. Das war zwei Jahre nach der »Kubakrise«, die der Weltöffentlichkeit das Szenario eines atomaren Krieges recht deutlich vor Augen führte. Dieser Tage wird erneut vor einem Atomkrieg gewarnt. Das mag Anlass gewesen sein, Kipphardts Stück am DT wieder auf den Spielplan zu setzen. Regisseur Christopher Rüping, Jahrgang 1985, hat sich der Sache angenommen. Premiere war am vergangenen Sonntag. Rüping arbeitete wie schon des öfteren mit dem Bühnenbildner Jonathan Mertz, der Kostümbildnerin Lene Schwind und dem...

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