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14.01.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Manila vor Kehrtwende

Philippinen sind Vorreiter bei Nutzung alternativer Energiequellen. Jetzt wird wieder über Atomkraft debattiert

Thomas Berger, Manila

Der Energiebedarf der Philippinen wird sich einer Vorschau zufolge zwischen 2016 bis 2030 fast verdoppeln. Der prognostizierte Sprung von 11.500 Megawatt (MW) auf etwa 21.700 MW (plus 10.200 MW) lässt allerdings fragen: woher den zusätzlichen Strom nehmen? Der Inselstaat ist bereits jetzt bei der Kohleverstromung zu 75 Prozent von Importen abhängig. Seit geraumer Zeit wird nun wieder über die nukleare Option debattiert. Konkret geht es darum, den einst kurz vor Bauvollendung eingemotteten Atommeiler auf Bataan, einer Halbinsel westlich der Hauptstadt Manila, doch noch in Betrieb zu nehmen. Zum Jahresende 2018 sprach sich nun auch Verteidigungsminister Delfin Lorenzana öffentlich dafür aus, ein Schwergewicht in der Regierungsmannschaft von Präsident Rodrigo Duterte.

Beistand kommt auch von Energieminister Alfonso Cusi. Der spricht mit Blick auf die Planung – für die er die Federführung hat – Medienberichten zufolge vom »Geist der technologischen Neutralitä...

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