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11.01.2019 / Ausland / Seite 3

Raus aus Syrien, oder?

US-Sicherheitsberater unterwegs in Israel und der Türkei, um Verbündete zu beruhigen

Knut Mellenthin

Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte militärische Rückzug aus Syrien wird in seiner Umsetzung immer fraglicher. Der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, war in den vergangenen Tagen unterwegs, um die israelische Regierung zu »beruhigen« und die Differenzen mit der Türkei über die künftige Arbeitsteilung in der Region zu verkleinern. Die US-Streitkräfte haben nach eigenen, vielleicht zu niedrigen Angaben rund 2.000 Männer und Frauen in Syrien stationiert, die sich auftragsgemäß nicht direkt an Bodenkämpfen beteiligen sollen.

Trump hatte am 19. Dezember über Twitter ein kurzes Video gepostet, in dem er verkündete, dass der Kampf gegen den »Islamischen Staat« (IS) gewonnen und es Zeit sei, »unsere Truppen heimzuholen«. Die Rückkehr der Soldaten habe schon begonnen, hieß es in einer darauf folgenden Stellungnahme der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders. Offizielle Antworten auf Fragen nach einem Zeitplan und nach...

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