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28.12.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Fast wie Verrat«

Der Konzern Deutsche Wohnen auf Einkaufstour in Berliner Karl-Marx-Allee. Senat versucht, Wohnungen mit Risiken für Mieter zu »rekommunalisieren«

Nico Popp

Es geht um die Blöcke C-Nord, C-Süd, D-Nord und D-Süd. Sie liegen, einer in jedem rechten Winkel, an der Kreuzung der Karl-Marx-Allee und der Straße der Pariser Kommune im Berliner Ortsteil Friedrichshain: rund 750 Wohnungen, nach denen jetzt der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen greift, von dem man ohne Übertreibung sagen kann, dass er, wo er auftaucht, Angst und Schrecken verbreitet. Im Oktober 2018 hat die Deutsche Wohnen AG, der deutschlandweit 163.000 Wohnungen gehören, mit der »BGB Gesellschaft Friedrichshain« einen Kaufvertrag abgeschlossen, der vorsieht, dass die genannten vier Blöcke zum Jahresende in das Eigentum von Deutsche Wohnen übergehen.

Wohnungen umgewandelt

Hinter der BGB steht die Predac Immobilien Fonds GmbH bzw. die Predac Immobilien Management AG. Die Predac hat die Blöcke vor über zwei Jahrzehnten aus dem Bestand einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft übernommen und, wie es in einer Stellungnahme des Mieterbeirats der Karl-Marx-Al...

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