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19.12.2018 / Ausland / Seite 7

Zerrissenheit eines Kontinents

Jahresrückblick 2018. Heute: Lateinamerika. USA verschärfen reaktionäre Offensive. Amtsantritt von López Obrador in Mexiko markiert Alternative

Volker Hermsdorf

In Lateinamerika verschärften sich 2018 die sozialen und politischen Konflikte. Der Amtsantritt des linksliberalen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador am 1. Dezember in Mexiko und die Wahl des Faschisten Jair Bolsonaro, der am 1. Januar in Brasilien die Nachfolge des Präsidenten Michel Temer antritt, markieren die zunehmende Zerrissenheit des Kontinents. Während die Staats- und Regierungschefs der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CE LAC) die Region im Januar 2014 noch zu einer »Zone des Friedens« erklärt hatten, nimmt die Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen inzwischen dramatisch zu. Dazu trägt vor allem die aggressive Außenpolitik der USA bei, die ihren Einfluss im »Hinterhof« wieder verstärken wollen. Washington kann dabei auf treue Verbündete in den Regierungen Argentiniens, Chiles, Perus sowie weiterer süd- und mittelamerikanischer Länder zählen.

Umsturzpläne

Kolumbien und künftig vor allem Brasilien drohen zur Speers...

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