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15.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ausbau mit Hindernissen

Russland plant Erweiterung der »Baikal-Amur-Magistrale«. Verdacht der Veruntreuung von Investitionsmitteln im Raum

Reinhard Lauterbach

Das prinzipielle O. K. der russischen Regierung ist da: Die »Baikal-Amur-Magistrale«, jene 3.819 Kilometer lange Eisenbahnlinie, die nördlich der Transsib durch Ostsibirien zum Stillen Ozean verläuft, soll ausgebaut werden. Denn was die Sowjetunion in jahrzehntelanger Planung und Ausführung zwischen 1928 und 1989 gebaut hatte, genügt nicht mehr den Anforderungen des heutigen Transportaufkommens.

Einerseits ist die Strecke nach heutigen Maßstäben unzureichend, ist sie doch überwiegend nur eingleisig und auch nur im westlichen Teil elektrifiziert. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Transportleistungen außerhalb der chronisch überlasteten Transsibirischen Eisenbahn. Denn Russland will seine Rohstoffexporte, vor allem Kohle aus dem Kusbass, auf den ostasiatischen Markt ausdehnen. Eine zusätzliche Linie bis zu den Pazifikhäfen Komsomolsk-na-Amure und Sowjetskaja Gawan wäre da hilfreich.

Kernstück der Streckenerweiterung ist der Bau einer zweiten Röhre...

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