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15.12.2018 / Titel / Seite 1

Durchbruch in Schweden

Neue Hoffnung für Jemen: Kriegsparteien einigen sich auf Waffenstillstand in Hodeida und Gefangenenaustausch. US-Senat gegen Saudi-Arabien

Knut Mellenthin

Zum ersten Mal seit Beginn des Jemen-Krieges vor über vier Jahren sind Fortschritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung erkennbar. Die Ergebnisse der achttägigen Gespräche im nördlich von Stockholm gelegenen Rimbo zwischen der jemenitischen »Exilregierung« und ihren Gegnern, die am Donnerstag abend bekannt wurden, übertreffen die ursprünglich niedrig gehängten Erwartungen bei weitem. Nahezu alle »vertrauensbildenden Maßnahmen«, die der UN-Vermittler Martin Griffith erreichen wollte, wurden tatsächlich vereinbart. Indessen bleiben zentrale Fragen, die einer Beendigung des Krieges im Wege stehen, weiter offen. Sie sollen Gegenstand der nächsten Gesprächsrunde, vermutlich schon im Januar, sein.

Im Zentrum der Diskussionen stand die Lage in Hodeida. Die von Ansarollah – oft auch Huthi genannt – beherrschte Hafenstadt am Roten Meer ist seit Juni von einem Gemisch feindlicher Truppen eingeschlossen, unter denen 5.000 Soldaten und ausländische Söldner der Verein...

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