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29.11.2018 / Ansichten / Seite 8

Rote Linien

Krim-Krise

Jörg Kronauer

Kommt jetzt die nächste Runde westlicher Kanonenbootpolitik, diesmal vor der russischen Küste? Wenn’s nach dem Botschafter der Ukraine in Deutschland ginge: Aber ja, so schnell wie möglich! Die Bundesrepublik und andere NATO-Staaten sollen Kriegsschiffe vor die Krim entsenden, verlangt Andrij Melnyk schon seit Montag. Am Mittwoch hat er die Forderung wiederholt. Nicht genug, dass die NATO-Marine regelmäßig Kriegsübungen im Schwarzen Meer veranstaltet; erst im August probte ein deutsch geführter NATO-Verband vor Odessa gemeinsame Operationen mit der ukrainischen Flotte. Nein, das reicht Kiew offenkundig nicht. Die Krim soll jetzt direkt militärisch unter Druck gesetzt werden. Vielleicht schwebt den Hardlinern, die vor annähernd fünf Jahren in der Ukraine das Ruder an sich gerissen haben, etwas Vergleichbares wie die NATO-Stützpunkte in Polen und im Baltikum vor.

Für die NATO öffnen sich mit dem Appell neue, vie...

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