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22.11.2018 / Inland / Seite 8

»Wir werden nicht still und leise gehen«

Kündigung für linke Szenekneipe »Syndikat« in Berlin. Kollektiv plant weiteren Widerstand. Ein Gespräch mit Christian Müller

Ralf Wurzbacher

Nach 33jährigem Bestehen steht das »Syndikat«, linke Szenekneipe und Nachbarschaftstreff in Berlin-Neukölln, wegen einer Kündigung zum 31. Dezember vor dem Aus. Räumen Sie nach Silvester das Feld?

Im Juli haben wir die Mitteilung bekommen, allerdings noch mit dem Angebot, über einen neuen Vertrag zu verhandeln. Das wollten wir auch. Anfang September hieß es dann, dass nicht verhandelt wird und wir zum Jahresende gehen müssen. Das werden wir so nicht hinnehmen.

Es gibt immer mehr Fälle wie den Ihrigen, gerade in Berlin. Am Ende steht meist die Schließung. Warum sollte es bei Ihnen anders kommen?

Viele sind still und leise gegangen – das werden wir nicht! Zusammen mit unseren Unterstützern haben wir schon eine Menge bewegt: allein zwei Kundgebungen, eine Demo, diverse Kiezversammlungen und viele kleinere Aktionen. Die Solidarität, die wir jeden Tag erleben, gibt uns die Kraft, weiter zu kämpfen.

Die Eigentümerstruktur war zunächst nicht ganz durchschaubar. ...

Artikel-Länge: 3700 Zeichen

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