Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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21.11.2018 / Inland / Seite 5

Airline stellt sich stur

Beschäftigte bei Eurowings im Warnstreik. Fluggesellschaft weicht Regeln im Tarifvertrag auf. Dienst bis zu 18 Stunden

Bernd Müller

Im Tarifstreit mit der Lufthansa-Tochter Eurowings hat die Gewerkschaft Verdi am Dienstag das Kabinenpersonal zu einem mehrstündigen Warnstreik am Hauptsitz der Airline in Düsseldorf aufgerufen. Die Streikbereitschaft sei enorm gewesen, sagte Volker Nüsse, Verhandlungsführer von Verdi. Eurowings habe nach der Streikandrohung vorsorglich Flüge gestrichen, weitere Flugzeuge seien aufgrund des zeitweiligen Ausstands am Boden geblieben.

Die Kabinenbeschäftigten würden mit dem Warnstreik deutlich machen, dass das Management in den Verhandlungen endlich Lösungen ermöglichen müsse, betonte Nüsse. Für ihre Arbeit verdienten sie den nötigen Respekt. Nach der Ankündigung des Ausstands hatte die Unternehmensleitung nach Gewerkschaftsangaben Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Allerdings reichten »wohlklingende Worte« nicht aus, um den Tarifkonflikt beizulegen, unterstrich Nüsse die Absicht zum Arbeitskampf. Nötig sei ein ernsthaftes Entgegenkommen der Gegenseite.

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