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24.11.2018 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Geist der frühen Jahre

Zu jW vom 14.11.: »Gott will es!«

Danke für den Artikel zum Ende des landesherrlichen Kirchenregiments 1918! Dazu noch einige Anmerkungen. (…) Bei den sogenannten Kriegsanleihen halfen die protestantischen Kirchen tatkräftig mit. So schaltete noch am 3. November 1918 die evangelisch-lutherische Kirche Hannovers im dortigen Sonntagsblatt eine Großanzeige mit der Aufforderung: »Wer will, dass es zum Frieden (gemeint: zum »Siegfrieden«) kommt, der zeichne nach seinem Vermögen, um dem Reich die Mittel zur Fortführung des Kampfes zu gewähren.« Beim Einsammeln einer solchen »Kriegskollekte« tat sich in Berlin ein Pfarrer hervor: Otto Dibelius, schon dadurch bekannt, dass er seit 1914 alljährlich seine Kriegspredigten veröffentlichte, mit Kernaussagen wie: »Der Tod fürs Vaterland ist ein herrlicher Tod« (1914), »Jesus Christus ist bei uns auf dem Plan. Und wir werden siegen« (1917), »Verständigungsfrieden: Die Antwort heißt nein! Das ist d...

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