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20.11.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Höchstens auf Dauer

DGB-Betriebsrätekonferenz: Leiharbeit ist »unverzichtbares Flexibilisierungsinstrument«. Ihre Abschaffung nicht an der Tagesordnung

Susanne Knütter

Wäre Leiharbeit arbeitsplatzbezogen anstatt personenbezogen, würde Kettenbefristungen ein Riegel vorgeschoben. Das mahnte der ehemalige Bundesarbeitsrichter Franz Josef Düwell am Donnerstag auf der dritten DGB-Betriebsrätekonferenz mit dem Schwerpunkt Leiharbeit an. Im Vorfeld der Änderungen des sogenannten Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), die am 1. April 2017 in Kraft traten, hätten sich die Gewerkschaften in diesem und weiteren Punkten jedoch nicht durchsetzen können, so Düwell. Seit dem 1. Oktober dieses Jahres dürfen Leiharbeiter, nicht mehr nur »vorübergehend«, sondern höchstens 18 Monate an ein Unternehmen »überlassen« werden. Da das neue AÜG aber auch eine Karenzzeit von drei Monaten und einem Tag festschreibt, ist es Unternehmen möglich, Leiharbeiter mit einer entsprechenden Pause nach 18 Monaten immer wieder zu beschäftigen.

Damit nicht genug, schloss die IG Metall im Mai 2017 einen neuen Tarifvertrag für die Leiharbeiter der Metall- und E...

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