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19.11.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Khan lässt anschreiben

Pakistans Regierung will Reiche besteuern und Sozialwohnungen bauen. Dafür braucht sie mehr Kredit

Thomas Berger

Pakistans Premierminister Imran Khan musste in den vergangenen Wochen als Bittsteller in Beijing und Riad vorsprechen. Zum Stopfen von Löchern im Staatshaushalt bat er im Ausland um Kredit. Nun hofft er auf weitere Unterstützung seitens des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Aus Saudi-Arabien erhielt Khan eine Zusage über sechs Milliarden US-Dollar. Das entsprechende Abkommen hatte Finanzminister Asad Umar mit seinem saudischen Amtskollegen Mohammed Aldschadaan am Rande des Investorengipfels »Future Investment Initiative« in Riad am 23. Oktober unterzeichnet. Hierfür war Khan als einer der wenigen Staats- und Regierungschefs nach Riad gereist, nachdem es kurz zuvor wegen der Ermordung des Journalisten Dschamal Chaschukdschi im saudischen Generalkonsulat von Istanbul – mutmaßlich auf Anordnung höchster Kreise rund um den Kronprinzen – zahlreiche Absagen gehagelt hatte. Khan konnte sich das nicht leisten: Pakistan ist auf die milliardenschwere Lieferung P...

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