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19.11.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Bei Bayer hat Einflussnahme Tradition«

Deutsche Konzerne spendeten in US-Wahlkampf Hunderttausende Dollar, vor allem zugunsten der Republikaner. Ein Gespräch mit Jan Pehrke

Gitta Düperthal

Der Agrar- und Pharmakonzern Bayer ist unter den bundesdeutschen Unternehmen Unterstützer Nummer eins von US-Präsident Donald Trump, kritisierte die »Coordination gegen Bayer-Gefahren« am 8. November. Dabei geht es um Spenden im Zuge der jüngsten Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms. Nimmt diesen ersten Platz nicht schon die Deutsche Bank ein?

Insgesamt gibt es 17 deutsche Konzerne mit nachweisbaren Spendenaktivitäten im Kongresswahlkampf. Das meiste Geld erhielten Trumps Republikaner. Das Leverkusener Unternehmen stellte ihnen insgesamt rund 400.000 Dollar zur Verfügung. 182.000 Dollar überwies es selber, 218.000 die Tochtergesellschaft Monsanto. 69 Prozent der Wahlkampfhilfen dieses Global Players gingen an Trump und Co., nur 31 Prozent entfielen auf die Demokraten. Die Deutsche Bank hat zwar mit 70 Prozent ihres Spendenvolumens den Republikanern anteilig mehr gespendet; letzteres ist insgesamt aber vergleichsweise gering: ein Betrag in Höhe von 17....

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