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14.11.2018 / Ausland / Seite 6

Auf dem Weg nach Norden

Flüchtlinge aus Mittelamerika machten in Mexiko-Stadt halt

Carmen Navarra, Mexiko-Stadt

»Sí se puede!« (Wir können das) schallte es am vergangenen Donnerstag abend über den Platz des Stadions Jesús Martínez »Palillo« in Mexiko-Stadt. Bis zu 7.000 Menschen aus Zentralamerika haben sich zusammengefunden, um über ihr weiteres Vorgehen zu diskutieren. Vor vier Wochen trafen sie sich in San Pedro Sula, dem Wirtschaftszentrum von Honduras. Einem Land, in dem sich Präsident Juan Orlando Hernández über die Gesetze stellt und die Macht in den Händen ausländischer »Investoren« liegt. Es gibt kaum Arbeit, die Armut ist groß. Vielerorts bestimmen Jugendbanden über Recht und Unrecht, Leben und Tod. Auch in Guatemala und El Salvador leben viele Menschen unter ähnlichen Verhältnissen. Von ihnen schlossen sich einige der Karawane an.

Viele von ihnen erzählen, die Entscheidung über Nacht getroffen zu haben. Sie erfuhren – meistens über Facebook oder Bekannte – einige Tage bis Stunden vor dem Treffen von der Bildung einer Migrationsgruppe mit dem Ziel USA. De...

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